Ein WordPress-Plugin erstellen

Um eigene Anpassungen am Theme oder WordPress vorzunehmen, nutzt man meist die functions.php in einem eigenen Child-Theme. Wenn die Anzahl der Änderungen aber immer größer wird, sollte man überlegen, diese Änderungen in ein eigenes Plugin zu übernehmen. Und natürlich kann man ein eigenes Plugin auch anderen WordPress-Nutzern zur Verfügung stellen.

Der Beginn eines eigenen Plugins ist das Anlegen eines Plugin-Verzeichnisses im Verzeichnis /wp-content/plugins. Dabei muss man darauf achten, dass mögliche Dopplungen, die durch andere Plugins entstehen können, vermieden werden. Also möglichst ein persönliches Kürzel in die Namesgebung einließen lassen. Danach legt man eine php-Datei an, die den gleichen Namen wie das angelegte Verzeichnis haben muss. Diese Datei muss mindestens folgenden Inhalt haben:

<?php
/**
* Plugin Name: <plugin-name>
* Plugin URI: <url zum plugin>
* Description: <plugin-beschreibung>
* Version: 1.0
* Author: <plugin-author>
* License: GPL2
*/

Damit erscheint das Plugin nun in der Plugin-Liste von WordPress und es kann aktiviert werden, natürlich macht es noch nichts.

Dies soll nun geändert werden. Als Aufgabe habe ich das Einbinden eines Tracking-Codes von google gestellt. Das geht zwar meist auch über Themes, aber es gibt auch Themes, die das nicht übernehmen.

Der Tracking-Code wird im head-Bereich der Seite eingefügt, dazu nutzt man einfach wp_head-Hook von WordPress:

add_action(‚wp_head‘, ‚as_add_analytics‘);

Die Function dazu ist relativ schlicht:

function as_add_analytics()
{
?>
<!– Global site tag (gtag.js) – Google Analytics –>
<!–
<script async src=“https://www.googletagmanager.com/gtag/js?id=UA-xxxxxxxx-x“></script>
<script>
window.dataLayer = window.dataLayer || [];
function gtag(){dataLayer.push(arguments);}
gtag(‚js‘, new Date());
gtag(‚config‘, ‚UA-xxxxxxxxx-x‘);
</script>
–>
<?php
}

Damit ist das erste kleine Plugin fertig und der Tracking-Code wird auf der Seite eingefügt.